Kurzgedanke: Die Macht der Verletzlichkeit

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Eine weisse Feder in einer Hand. Sie symbolisiert Verletzlichkeit.

Beim Schreiben meiner ersten Beiträge für diesen Blog, habe ich mich an die Aussage von Brené Brown erinnert: „Verletzlichkeit ist der Geburtsort von Innovation, Kreativität und Veränderung.“

Sie hat sich über viele Jahre intensiv mit den Themen Mut, Verletzlichkeit und Führung auseinandergesetzt und mehrere Bücher dazu veröffentlicht. In ihrem TED-Talk „Die Macht der Verletzlichkeit“, beschreibt sie, dass es Mut braucht sich verletzlich zu zeigen, da wir nicht wissen, wie es ausgeht.

Genau an diesem Punkt stehe ich nun.

Ich habe viel Zeit in Logo und Design investiert, mir ein Grundgerüst aufgebaut, erste Beiträge geschrieben und passende Bilder ausgewählt.

Nun geht es darum, Ängste und Bedenken beiseite zuschieben und zu akzeptieren, dass sich zwar immer etwas optimieren oder zum wiederholten Mal überdenken lässt, dass Perfektion jedoch gar nicht notwendig ist.

Mir geht es darum, das Leben so zu zeigen wie es ist mit kleinen Momenten der Unsicherheit, mit Zweifel und dem Mut, es trotzdem sichtbar zu machen.

Beim Schreiben kommen mir immer wieder neue Ideen und manchmal entdecke ich auch einen anderen Blickwinkel und bemerke, wo eine Veränderung möglich ist. Beim Recherchieren zu Themen lerne ich Neues dazu. So entsteht mit meinen Beiträgen auch für mich selber ein Ort für Kreativität und Weiterentwicklung. Mit dem Teilen meiner persönlichen Inhalte möchte ich auch dich inspirieren zu neuen Gedanken und Perspektiven oder dem Mut eigene Schritte zu gehen.

Mich hat der Vortag von Brené Brown berührt. Sie erzählt sehr ehrlich über ihren eigenen Kampf mit der Verletzlichkeit, da sie als Forscherin Tatsachen und Fakten kennt, aber Mühe hat Unbestimmtheit zuzulassen. Sie erklärt, dass Scham und das dazugehörige Gefühl „nicht gut genug zu sein“ uns an einem erfüllten Leben hindern, wenn wir nicht authentisch dazu stehen können. Wenn wir probieren negative Gefühle durch Kontrolle oder Ablenkung zu betäuben, blenden wir auch die positiven Gefühle aus. Es ist wichtig zu verstehen, dass wir nicht perfekt sein müssen, um wertvoll zu sein.

Ihre Worte haben mich zum Nachdenken und immer wieder auch zum Lachen gebracht.

Vielleicht geht es dir ähnlich.

Hier findest du den originalen TED-Talk (auf Englisch, es existieren auch Versionen mit Untertitel):

Wenn dich dieses Thema begleitet oder du dir mehr Klarheit wünschst, freue ich mich, von dir zu hören.

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